Wege aus dem Stress
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Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie
der Depression zur Verringerung von Rückfällen

Eine depressive Stimmungslage ist wohl uns allen im Laufe unseres Lebens bekannt, eine behandlungsbedürftige Depression im klinischen Sinn erleben weniger, aber immer noch viele Menschen in ihrem Leben, schätzungsweise 16–20 %.

Eine behandlungsbedürftige akute Depression ist ein komplexes Geschehen, die Betroffenen leiden körperlich, gedanklich, psychisch und sozial. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und dem individuellen Erscheinungsbild und fußt auf Psychotherapie, Medikamenten und Soziotherapie. Für viele Betroffene heilt die Depression wieder aus und bleibt eine einmalige Erfahrung in ihrem Leben.

Bei ca. 10–20 % der Betroffenen dauert die Genesung mehr als zwei Jahre, d.h., sie leiden an einer chronischen Depression. Für sie kann CBASP, ein neuer psychotherapeutischer Ansatz, eine Hilfe sein.

Auch wenn eine Depression ausheilen kann, so erleben doch viele Betroffene in ihrem Leben mehr als einmal eine Depression (mind. 50 % der Betroffenen haben wenigstens eine weitere depressive Eisode). Mit jeder Wiedererkrankung erhöht sich das Risiko, erneut zu erkranken. An diese Gruppe richtet sich die Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie der Depression als Rückfallprophylaxe. Das Gruppenprogramm basiert darauf, eine achtsame Haltung zu üben und verbindet dies mit Elementen der kognitiven Verhaltenstherapie. Die Teilnehmer lernen sich weniger mit ihren Gedanken und Gefühlen zu identifizieren, Grübelprozesse und die Vermeidung unangenehmer Erfahrungen nehmen ab, und dadurch kann der Eintritt in die abwärts gerichtete Depressionsspirale verhindert werden.